Kreuzotter wollte sich nicht aufheben lassen - 17-Jährige im Spital

Obertilliach (APA) - In Osttirol hat am Montagnachmittag eine junge Wandererin nach einer Schlange gegriffen und sich so einen Krankenhausau...

Obertilliach (APA) - In Osttirol hat am Montagnachmittag eine junge Wandererin nach einer Schlange gegriffen und sich so einen Krankenhausaufenthalt eingehandelt. Wie die Landespolizeidirektion Tirol mitteilte, sah die 17-jährige Deutsche das Tier auf einer Gemeindestraße in Obertilliach (Bezirk Lienz) liegen. Laut ORF Tirol wollte die Frau die Kreuzotter aufheben, die sich mit einem Biss in den Finger wehrte.

Nach Erstversorgung wurde die 17-Jährige mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Lienz geflogen. Sie erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Laut dem ORF war die Giftmenge nicht allzu groß, weil es sich noch um ein junges Tier gehandelt habe. Kreuzottern haben ein starkes Gift, doch sind die Bisse wegen der geringen Giftmenge selten lebensgefährlich. Sie sind auch sehr scheu und beißen nur zu, wenn sie sich bedroht fühlen.


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