Ermacora schlägt mit letzter Kraft bei der Beach-Volleyball EM auf

Die Akkus sind nach einer langen Saison zwar leer, die erstmalige EM-Teilnahme sorgt bei Tirols Beach-Volleyballer Martin Ermacora vor dem Start der Titelkämpfe in Lettland aber für die nötige Motivation.

Martin Ermacora will bei der EM in Lettland die letzten Krafreserven mobilisieren.
© gepa

Jurmala – Auf der Busfahrt von Innsbruck zum Flughafen München übermannte Martin Ermacora am Montag der Schlaf. „Ich spüre die lange Saison“, sagte Tirols bester Beachvolleyballer vor dem Abflug nach Lettland.

Bei der anstehenden Europameisterschaft in der Stadt Jurmala wollen er und sein Partner Moritz Pristauz jedoch noch einmal alle Kraftreserven mobilisieren. „Es ist unsere erste EM, das motiviert uns sehr“, betonte der 23-Jährige. Als Erfolg würden die 17. der Heim-WM ein Überstehen der Gruppenphase werten. „Das ist gar nicht so einfach, weil wir eine wirklich sehr schwere Gruppe haben“, erklärte der Natterer. Zumal sich immer mehr Wehwehchen zur Müdigkeit dazu gesellen würden.

Das hätten sie auch vergangenes Wochenende beim Satellite Turnier in Vaduz zu spüren bekommen. Mit dem 13. Platz bei dem kleineren Turnier konnte Tirols Hoffnungsträger nicht zufrieden sein. „Nach dem Hype bei der WM war es wirklich schwierig, dort in den Spielfluss zu kommen“, gestand Ermacora.

Die Westendorferin Bianca Zass kam mit leeren Händen aus der Schweiz zurück. Sie scheiterte mit Partnerin Valerie Teufl schon mittwochs an der Qualifikation. Durch eine Weiterfahrt nach Wolfurt nahm das Wochenende aber noch ein versöhnliches Ende für sie. Beim dortigen Supercup belegte das Duo den vierten Platz. (su)


Kommentieren


Schlagworte