Tschirgant soll in künftigen Koalitionspakt

VP-Nationalrätin Liesi Pfurtscheller möchte die Petition für Fernpassausbau und Tschirganttunnel in der nächsten Legislaturperiode aufleben lassen.

VP-NR Liesi Pfurtscheller weiß 87 Bürgermeister hinter der Petition zum Tschirganttunnel.
© Paschinger

Imst –Heute werden die VP-Kandidaten der Kreiswahllisten gereiht. Die Reuttenerin Liesi Pfurtscheller möchte erneut die Nummer eins im Oberland werden. Bereits in der Vorwoche zog sie Bilanz über die am 8. November endende Periode im Wiener Parlament. Ihr Hauptthema für die Region Oberland und Außerfern sei der Verkehr gewesen. „Ich habe mich mit der Petition in Richtung Bau des Tschirganttunnels bemüht“, erklärte sie kürzlich in Imst.

Bis Dienstagmittag hatten bislang 1513 Personen diese Petition, die auch den Ausbau der Fernpassroute einfordert, online unterzeichnet. „Von den 91 Bürgermeistern der Bezirke Imst, Landeck und Reutte haben 87 diese Petition unterschrieben“, so Pfurtscheller. Im Bezirk Imst weigerten sich der Haiminger Bürgermeister Josef Leitner, der an einen Gemeinderatsbeschluss gebunden ist, sowie sein Amtskollege Ingo Mayr in Roppen. In Haiming hegen die Obstbauern Kritik an den Tschirgantplänen, zumal sie das Wasserreservoir im Berg in Gefahr sehen. Im Außerfern gab es keine Unterstützung durch den Reuttener Marktchef Alois Oberer sowie den Biberwierer Bürgermeister Paul Mascher.

Sie werde, wenn sie erneut ins Parlament einziehen werde, „gleich am 9. November die Petition wieder einbringen“, versichert Pfurtscheller. Schon in der vergangenen Periode habe sie sich um einen Sitz im Verkehrsausschuss bemüht. „Ich gehe davon aus, dass der Tschirganttunnel Teil der ÖVP-Verhandlung für eine Regierungskoalition sein wird“, zeigt sich Pfurtscheller optimistisch für das Projekt, das seit mehr als vier Jahrzehnten immer wieder die Politik beschäftigt. (pascal)

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