Ukraine wies russische Vorwürfe von Sabotage auf der Krim zurück

Kiew (APA/dpa) - Der ukrainische Geheimdienst SBU hat Vorwürfe des Sabotageversuchs auf der von Russland annektierten Krim zurückgewiesen. „...

Kiew (APA/dpa) - Der ukrainische Geheimdienst SBU hat Vorwürfe des Sabotageversuchs auf der von Russland annektierten Krim zurückgewiesen. „Derartige gefälschte Nachrichten brauchen die russischen Geheimdienste zur Einschüchterung der Bevölkerung auf der Halbinsel“, erklärte die Behörde am Dienstag in Kiew. Die Ukraine solle für die Probleme in dem Gebiet verantwortlich gemacht werden.

Zuvor hatte der russische Inlandsgeheimdienst FSB die Festnahme eines ukrainischen Staatsbürgers verkündet, den angeblich der Geheimdienst SBU geschickt habe. Er sei bei dem Versuch gefasst worden, einen Strommast umzusägen. Weitere Sabotageakte seien geplant gewesen. Unlängst gab es auf der Krim Elektrizitätsengpässe.

2014 hatte sich Russland die Schwarzmeerhalbinsel einverleibt. Vor fast genau einem Jahr hatte der FSB schon einmal die Festnahme einer ganzen Gruppe ukrainischer Saboteure gemeldet.

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