Soldaten für Grenzkontrollen laut Kompatscher nicht notwendig

Südtirols Landeschef sieht Fortschritte in der Flüchtlingspolitik und zeigt sich über das Vorgehen Österreichs am Brenner verwundert.

Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher.
© Thomas Böhm / TT

Innsbruck –Heute wollen die Spitzen der Tiroler Polizei- und Militärführung über die „Intensivierung der Kontrollen in Grenznähe mit Unterstützung des Österreichischen Bundesheers in verminderter Kompaniestärke“ informieren. Beim Assistenzeinsatz des Bundesheeres sollen sowohl Fahrzeuge als auch Züge kontrolliert werden. Dabei zeigen die Zahlen des Flüchtlingshochkommissariats UNHCR aus Italien, dass dort die Zahlen der Anlandungen zurückgegangen sind. 843 waren es in Italien vergangene Woche. 1668 die Woche davon. Im Jul­i dagegen zählte das UNHCR 11.457 Flüchtlinge und im Jun­i 23.524. Insgesamt erfasste die Einrichtung der Vereinten Nationen in Italien heuer 97.247 Flüchtlinge.

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