Peking und Moskau drängen nach Kims Einlenken auf Gespräche

Pjöngjang (APA/AFP) - Nach dem vorläufigen Einlenken des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un im Tauziehen mit Washington dringen China ...

Pjöngjang (APA/AFP) - Nach dem vorläufigen Einlenken des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un im Tauziehen mit Washington dringen China und Russland auf Friedensgespräche zur Beilegung des Konflikts. Aus dem chinesischen Außenministerium hieß es am Dienstag, alle Beteiligten sollten jetzt dazu beitragen, den Brand zu löschen statt noch mehr Öl ins Feuer zu gießen.

Das russische Außenministerium teilte nach einem Telefongespräch zwischen den Außenministern Sergej Lawrow und Wang Yi mit, es sei dabei um Möglichkeiten gegangen, „aus der Konfrontationsspirale auf der koreanischen Halbinsel herauszukommen“.Zuvor hatte Kim erklärt, vorläufig keine Raketen auf die Umgebung des US-Außengebiets Guam abschießen lassen zu wollen.

Nach den Worten von US-Außenminister Rex Tillerson ist Washington „weiterhin“ an einem Dialog mit Nordkorea interessiert. Der Ball befinde sich allerdings in Kims Feld. Tillerson hatte zuvor bereits gemeinsam mit Pentagon-Chef Jim Mattis Verhandlungsbereitschaft signalisiert. Als Bedingung für Verhandlungen nannte er aber Belege für Nordkoreas guten Willen - etwa die „sofortige Einstellung von Provokationen“ wie Atomwaffen-, Raketen- und andere Rüstungstests.


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