Wachstum noch stärker

Alpbach – Die weltweite Wirtschaftsentwicklung sei sehr positiv, das Wachstum werde sich heuer auf 3,5 und im kommenden Jahr auf 3,6 Prozent...

Österreichs Wachstum hat heuer jenes der Deutschen erstmals nach einigen Jahren wieder überholt, stellt die Nationalbank fest.
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Alpbach –Die weltweite Wirtschaftsentwicklung sei sehr positiv, das Wachstum werde sich heuer auf 3,5 und im kommenden Jahr auf 3,6 Prozent beschleunigen. Das sagte Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny beim Forum Alpbach. Es gebe aber auch Risiken wie die höhere Verschuldung in China und den Abbau der Finanzregulierung in den USA. Dass sich jetzt, zehn Jahre nach Ausbruch der globalen Finanzkrise, bereits wieder Blasen etwa am Immobilienmarkt bildeten und die Aktienmärkte dort in gefährliche Höhen stiegen, sei „sehr beunruhigend“, so Nowotny.

Der Euroraum sei zurück auf einem soliden Wachstumskurs, wenn auch Länder wie Griechenland, Italien oder Portugal trotz jüngster Erholung noch immer unter dem realen Niveau von 2007 liegen würden. Sehr gut laufe es in Deutschland und Österreich, die beide deutlich besser dastünden als vor der Krise. Für Österreich hat die Notenbank die heurige Wachstumsprognose kräftig von im Juni 2,2 auf jetzt 2,75 Prozent angehoben. Die „deutliche Stärkung der Wachstumskräfte“ sei auf eine bessere internationale Wirtschaftslage, eine höhere Binnennachfrage, Erweiterungsinvestitionen und einen gut laufenden Tourismus zurückzuführen. Österreich habe nach Jahren jetzt eine noch bessere Entwicklung als die Deutschen, so Nowotny. In einem Wirtschaftsvergleich verfüge Österreich sicher über eine in Teilen besser ausgebaute Infrastruktur sowie als Asset jetzt auch wieder die starke Verankerung der Wirtschaft in Osteuropa, wo es wieder kräftige Wachstumsraten gebe. (va)

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