25 ÖFB-Gastarbeiter sorgen in deutscher Bundesliga für Rekord

Vor der Schweiz (23) und Frankreich (22) stellt Österreich in der deutschen Bundesliga das größte Kontingent an Legionären. Mit Peter Stöger und Ralph Hasenhüttl sitzen auch noch zwei „Ösis“ auf der Trainerbank.

Philipp Lienhart kam von Real Madrid und ist in der Freiburger Viererkette gesetzt.
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Innsbruck - 25 österreichische Fußballer stehen vor dem Saisonstart am Freitag in den Kadern der deutschen Bundesliga-Clubs - mehr als jemals zuvor. Mit 25 Legionären stellt Österreich in der Liga des Weltmeisters überhaupt das größte Kontingent. Die Schweiz, vor der vergangenen Saison noch Spitzenreiter, bringt es als Nummer zwei auf 23 Spieler, Frankreich auf 22.

Die Österreicher-Armada im deutschen Oberhaus ist diesen Sommer noch einmal deutlich größer geworden - etwa durch die Transfers der Salzburger Meisterkicker Konrad Laimer und Valentino Lazaro zu RB Leipzig bzw. Hertha BSC Berlin. Dazu kommen der von Real Madrid an Freiburg verliehene U21-Teamkapitän Philipp Lienhart oder der von Meister Bayern München in den Profikader hochgezogene Tiroler Marco Friedl als neue Gesichter.

Auch der Wiederaufstieg von Hannover 96 mit Routinier Martin Harnik und Reservetorhüter Samuel Sahin-Radlinger trägt seinen Teil zum Zuwachs bei. Die größte Österreicher-Delegation stellt der FC Augsburg mit den Verteidigern Martin Hinteregger und Kevin Danso, Georg Teigl sowie Neo-Stürmer Michael Gregoritsch. Dahinter folgen Vizemeister RB Leipzig, 1899 Hoffenheim, Schalke 04 und Bayer Leverkusen mit je drei ÖFB-Legionären.

ÖFB-Trios bei Leipzig, Hoffenheim, Schalke, Leverkusen

Bei Leipzig sind es neben Laimer die Ex-Salzburger Marcel Sabitzer und Stefan Ilsanker, bei Champions-League-Qualifikant Hoffenheim die Neuzugänge Florian Grillitsch und Robert Zulj sowie Youngster Stefan Posch. Schalke hat neben Guido Burgstaller und Alessandro Schöpf zuletzt Michael Langer als dritten Keeper verpflichtet. Bei Leverkusen war das ÖFB-Trio Julian Baumgartlinger, Aleksandar Dragovic und Ramazan Özcan beim Cup-Auftakt am Freitag nur Ersatz.

ÖFB-Star David Alaba kam nach einer leichten Verletzung bei Bayern München zuletzt im Cup bereits zu einem Kurzeinsatz. ÖFB-Regisseur Zlatko Junuzovic verpasste den Cup-Start wegen Achillessehnenproblemen, ist aber nach Transerspekulationen ebenfalls in der Liga geblieben. Der Vertrag des 29-Jährigen bei Werder Bremen, wo mit Florian Kainz ein weiterer Landsmann beschäftigt ist, läuft nach dieser Saison aus. Flügelspieler Karim Onisiwo agiert weiter für Mainz.

Zu den 25 österreichischen Spielern kommen zwei Trainer, die sich nicht nur einen guten Namen gemacht, sondern ihre Clubs auch ins internationale Geschäft geführt haben. Ralph Hasenhüttl startet mit Leipzig im September in der Champions League, Peter Stöger mit dem 1. FC Köln als Ligafünfter in der Europa League. Für den Red-Bull-Club aus Leipzig wird es die Europacup-Premiere, für Köln der erste internationale Auftritt seit 1992. (APA)

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