Unterländer Bezirks-ÖVP boykottierte Kurz-Manager Glößl

Dicke Luft in der Unterländer ÖVP: Der für den Kurz-Wahlkampf eingesetzte Teamcoach Glößl stieß auf heftige Widerstände. Jetzt ist er weg.

© Rudy De Moor / TT

Kitzbühel –Volkspartei alt und „Neue Volkspartei“ von Sebastian Kurz: Das sorgt in der Tiroler Volkspartei durchaus für Reibungsverluste. Jetzt auch bei den Unterländer Schwarzen. Vor allem, wenn mit Markus Glößl „ohne jegliche Rücksprache“ ein „Team Kurz Teamcoach“ für den Wahlkreis Unterland eingesetzt wird. So sieht es zumindest die Kitzbüheler Bezirkspartei. „Im Bezirk wurde bereits beschlossen, dass sich kein Nationalratskandidat mit ihm im Wahlkampf öffentlich zeigen wird, da uns das in unserem/seinem Heimatbezirk mehr Stimmen kostet als bringt“, heißt es in einem geharnischten Brief an die Kurz’sche Wahlkampfzentrale. Verfasst hat ihn der stellvertretende Bezirksparteiobmann von Kitzbühel und Chef der Jungen ÖVP Christoph Pichler.

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