Agrokor-Krise: Sberbank will Forderungen auch in Serbien eintreiben

Belgrad/Zagreb/Ljubljana (APA) - Die russische Sberbank ist laut Belgrader Medienberichten nun bemüht, einen Teil ihrer Forderungen gegenübe...

Belgrad/Zagreb/Ljubljana (APA) - Die russische Sberbank ist laut Belgrader Medienberichten nun bemüht, einen Teil ihrer Forderungen gegenüber dem angeschlagenen kroatischen Agrokor-Konzern auch in Serbien einzutreiben. Konkret soll es sich um zwei Kredite an Agrokor-Tochterfirmen in der Höhe von 34,5 Mio. bzw. 3,3 Mio. Euro handeln.

Die Kredite waren, wie Tageszeitung „Danas“ heute (Donnerstag) berichtete, an die kroatischen Agrokor-Firmen Jamnica (Mineralwasser) und die Handelskette Konzum vergeben worden. Die Sberbank soll nun bemüht sein, die Schulden durch die Übernahme der serbischen Agrokor-Tochterfirma Mivela, im alleinigen Besitz von Jamnica, und der Anteile von Konzum an der in Serbien tätigen Handelskette Idea einzutreiben.

Die Sberbank-Töchter in Slowenien und Kroatien haben laut „Danas“ entsprechende Verfahren vor dem serbischen Wirtschaftsgericht eingeleitet.

Agrokor besitzt in Serbien die Handelsketten Mercator und Idea, den Speiseölproduzenten Dijamant, den Tiefkühlkostproduzenten Frikom sowie den Mineralwasserproduzenten Mivela. Sie haben insgesamt rund 10.000 Mitarbeiter.

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