Garde-Offizierin: “Ich werde gern an meine Grenzen gebracht“

Leutnant Evelyn Meyer ist die einzige Garde-Offizierin im Bundesheer. Sie steht zu der als besonders streng geltenden Ausbildung in dieser Einheit.

Säbelübergabe: Leutnant Evelyn Meyer bei ihrer Ausmusterung in der Theresianischen Militärakademie letzten Oktober.
© Bundesheer/Hammler

Von Carmen Baumgartner-Pötz

Wien — „Ein Auftritt der Garde bei Staatsbesuchen ist die Visitenkarte der Republik." So drückt es Stefan Kirchebner gerne aus. Der Pitztaler ist seit 10 Jahren Kommandant der Waffengattung mit den roten Baretten. Die Ausbildung bei der Repräsentationseinheit des Bundesheers gilt als besonders streng. Nach dem Tod eines Rekruten in der Kaserne Horn Anfang August (siehe Einspalter) wurde medial und von manchen Politikern Kritik an herrschenden Methoden und Standards im Bundesheer geäußert. „Mich hat diese Debatte sehr geärgert", erzählt Leutnant Evelyn Meyer. Sie ist die einzige Frau im Offiziersrang bei der Garde. Gilt das Bundesheer an sich schon als Männerbastion, dann die Garde erst recht: Nur ein paar Unteroffizierinnen und Musikerinnen dienen noch dort.

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