Sicherheitspartner- Geld für Grüne im Sozialressort besser aufgehoben

Eisenstadt (APA) - Grüne und ÖVP haben am Donnerstag das Projekt „Sicherheitspartner“ im Burgenland kritisiert. Warum so viel Steuergeld zus...

Eisenstadt (APA) - Grüne und ÖVP haben am Donnerstag das Projekt „Sicherheitspartner“ im Burgenland kritisiert. Warum so viel Steuergeld zusätzlich in ein Projekt gesteckt werde, das - nach einer ersten Evaluation zu schließen - für die tatsächliche Sicherheit in den Gemeinden nichts bringe, sei „mit vernünftigen Argumenten nicht mehr erklärbar“, stellte Landessprecherin Regina Petrik in einer Aussendung fest.

Die meisten von Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz (FPÖ) genannten Tätigkeiten der Sicherheitspartner gehörten zum Alltag von Gemeindebürgern, argumentierte die Landessprecherin. Wenn es stimme, dass die Anforderungen an die Sicherheitspartner mehr in soziale Tätigkeiten reichen würden, dann gehörten die Finanzmittel ins Sozialressort verschoben, weil sie dort fachlich durchdacht eingesetzt werden können, forderte Petrik. Jedenfalls sei dies keine Frage der Sicherheit und Tschürtz sei dafür „weder zuständig noch kompetent“.

„Obwohl erneut darauf hingewiesen wurde, dass das Projekt ‚Sicherheitspartner‘ wissenschaftlich begleitet wird, wurden bisher keine messbaren Ergebnisse der Pilotphase vorgelegt, die den Einsatz von immerhin 500.000 Euro Steuergeld pro Jahr rechtfertigen würden“, bemängelte ÖVP-Sicherheitssprecher Rudolf Strommer. „Es wird Zeit, diesen Unfug zu beenden und endlich die in Ruhe arbeiten zu lassen, die wirklich zu mehr Sicherheit in unserem Land beitragen - Polizei, Bundesheer, Rotes Kreuz und Feuerwehr“, stellte Strommer in einer Aussendung fest.

~ WEB http://www.gruene.at ~ APA335 2017-08-17/15:01

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