Barcelona-Terror - Reaktionen aus Österreich: „Erschüttert“

Barcelona/Wien (APA) - Nach dem Anschlag auf die Innenstadt von Barcelona haben sich österreichische Politiker erschüttert gezeigt. Bundeska...

Barcelona/Wien (APA) - Nach dem Anschlag auf die Innenstadt von Barcelona haben sich österreichische Politiker erschüttert gezeigt. Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) und Außenminister Sebastian Kurz? (ÖVP) sprachen via Twitter wortident von „schrecklichen Nachrichten aus Barcelona“. Ihre Gedanken seien bei den Betroffenen, betonten die beiden unabhängig voneinander im Online-Kurznachrichtendienst am Donnerstagabend.

Kurz verurteilte darüber hinaus „diesen brutalen Terrorakt gegen Unschuldige“ zutiefst. Terror werde nicht siegen, erklärte der ÖVP-Chef. FPÖ-Generalsekretäre Harald Vilimsky erklärte auf Facebook lediglich: „Man darf gespannt sein, wer die Täter sind“.

Die Vizepräsidentin des EU-Parlaments und Grüne Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek zeigte Mitgefühl mit den Opfern und Angehörigen. „Urlauberinnen, Touristen, Einheimische, Menschen voller Lebensfreude, die schöne Stunden auf dem beliebten Boulevard Las Ramblas im Zentrum Barcelonas verbringen wollen, als Ziel eines perfiden Anschlags zu wählen, ist ein verachtungswürdiger Akt der Grausamkeit“, erklärte Lunacek am Donnerstag in einer Aussendung und forderte mehr Zusammenhalt in Europa. „Wir lassen uns unsere errungenen Freiheiten und demokratischen Werte in Europa nicht von Hass oder Terror zerstören.“

Tiefe Betroffenheit äußerten auch die NEOS. Vorsitzender Matthias Strolz sagte: „Wir trauern um die Opfer dieses schrecklichen Ereignisses und sind in Gedanken bei den Verletzten und Angehörigen“. Außerdem betonte er: „Diese grausamen Taten lassen einen immer voll Trauer und Wut zurück. Europa muss jetzt erneut entschlossen zusammenstehen. Wir müssen gemeinsam für unsere Ideale, für eine offene Gesellschaft und unsere Freiheit einstehen.“ Eine „echte Kooperation der europäischen Nachrichten- und Sicherheitskräfte“ sei zu etablieren sowie eine gemeinsame Sicherheitspolitik umzusetzen, „die diesen Namen auch verdient“.


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