Auf den Hund gekommen: Labrador ist Nummer 1

Die Tiroler sind Hundefans: Rund 30.400 Hunde sind laut Heimtierdatenbank registriert.

Der Labrador Retriever ist eine Hunderasse auch für Anfänger, der dem Menschen immer gefallen will.
© dpa/Julian Stratenschulte

Innsbruck/Wien — War es früher der Deutsche Schäferhund, der viele Jahre österreichweit die Nummer eins in der Beliebtheitsskala war, „hat ihn seit einiger Zeit der Labrador Retriever ausgebremst", sagt Katja Wolf, Pressesprecherin des Österreichischen Kynologenverbandes (ÖKV).

Wie das Ranking des ÖKV zeigt, rangiert der Schäfer immer noch auf Platz zwei, gefolgt vom Golden Retriever. Unter den Top Ten finden sich aber auch Rassen, die vielfach in der Jagd eingesetzt werden, wie der Deutsch Kurzhaar und die Brandlbracke. Ob nun ein Mischling oder ein Rassehund ins Haus kommt, muss jeder für sich selbst entscheiden. „Ein Mischling ist natürlich genauso viel wert. Der Unterschied beim Rassehund ist, dass man genau weiß, welche Eigenschaften oder auch welches Aussehen man bekommt", so Wolf.

Dass der Labrador so beliebt ist, „liegt daran, dass er — was die Erziehung betrifft — ein Anfängerhund ist, weil er den Menschen immer gefallen will", sagt Hundetrainerin Silvia Ernst (Hundetraining Pfotenspaß). Wer sich für einen Labrador aus einer Arbeits- und nicht aus einer Showlinie entscheidet, „muss sich aber bewusst sein, dass es mit dem normalen Spazierengehen nicht getan ist". Prinzipiell gilt es vor dem Hundekauf zu beachten, „wie viel Bewegung die Rasse braucht und ob ich dem gerecht werde. Und bei großen Hunden: Kann ich ein artgerechtes Zuhause bieten und kann ich die Futter- und Tierarztkosten tragen?", sagt Ernst. (wa)

TT-ePaper gratis testen und 2 VIP-Tickets für das Electric Love Festival gewinnen

Electric Love Festival

Kommentieren


Schlagworte