Schrott blinkt zum Überholen

Der JVP-Chef präsentiert ein Personenkomitee für den Vorzugsstimmenwahlkampf.

© Paschinger

Von Alexander Paschinger

Imst –Der Wahlkampf im Oberland und Außerfern ist eröffnet: Am gestrigen Freitag präsentierte der zweitgereihte ÖVP-Nationalratskandidat Dominik Schrott ein unterstützendes Personenkomitee. Wie bereits berichtet, wird dieses vom Sölder Bürgermeister und Präsident des Tiroler Gemeindeverbandes, Ernst Schöpf, angeführt. „Unser Ziel ist es, dass Dominik am 15. Oktober abends als Erster über die Ziellinie geht“, erklärt Schöpf. Mit ihm sprachen sich auch die Imster Unternehmerin Anna Kopp und der Pitztaler Andreas Payer als Erste öffentlich für Schrott aus. Insgesamt verweist der Oetzer, der auch Obmann der Tiroler JVP ist, auf „erste 50 Unterstützer“.

„Es gibt die Möglichkeit, dass wir aus unserem Wahlkreis gleich zwei Mandatare nach Wien bringen könnten“, sagt Schrott selbst. Nämlich dann, wenn bei einem guten Wahlergebnis Kira Grünberg über die Bundesliste (Platz zehn) und die Oberländer VP-Nummer eins, Liesi Pfurtscheller, als Landeslisten-Dritte dort nachrücken. Nichtsdestotrotz will Schrott nun bei den Vorzugsstimmen Gas geben. „Ich bin froh, dass wir VP-intern die Vorrückung im Vorzugsstimmensystem von 14 auf sieben Prozent heruntergesetzt haben.“ Er verweist auf 6000 Follower in sozialen Medien und die Unterstützung durch Bundesparteiobmann Sebastian Kurz. Wie viel er in den Vorzugsstimmenwahlkampf investieren wird, wolle und könne er noch nicht sagen, weil er erst bei der Budgeterstellung sei. „Es wird aber so viel, wie nötig ist, sein.“

Schöpf sieht in VP-Chef Kurz jedenfalls ein Zugpferd für die Wahlen bei den 16- bis 30-Jährigen, der „als Jung­spund gnadenlos unterschätzt“ worden sei. „Wir müssen das Staffelholz an die Jungen übergeben“, meint der Langzeitbürgermeister. Schrott sei „zuverlässig“, meint Unterstützerin Kopp, und „bodenständig“, ergänzt Payer.

Im Unterstützerkomitee finden sich auch Namen wie Tirols AK-Präsident Erwin Zangerl oder auch VP-Klubobmann Jakob Wolf. Der Bürgermeister von Umhausen meint auf TT-Nachfrage augenzwinkernd: „Tal ist dicker als Blut.“

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Am Freitag vermeldete die Reuttenerin Pfurtscheller Unterstützung aus dem Bezirk Imst durch Edith Stimpfl (als Nummer fünf gereiht): „Wir sehen einem spannenden Wahlkampf entgegen, wir Frauen sind jedenfalls voll motiviert und mit ganzem Einsatz dabei“, so Pfurtscheller.


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