Senn startet Vorzugsstimmenwahlkampf in Reutte

Reutte – „Nationalrat rettet Libelle, könnte man schreiben“, witzelte Freitagvormittag ein Gast im „Steh“ in Reutte. Cafetier Christian Senn...

© Helmut Mittermayr

Reutte –„Nationalrat rettet Libelle, könnte man schreiben“, witzelte Freitagvormittag ein Gast im „Steh“ in Reutt­e. Cafetier Christian Senn war gerade auf einer Leiter stehend bemüht, das Insekt, das sich in sein Lokal verirrt hatte, einzufangen und wieder ins Freie zu bringen. Der Obmann der Reuttener Kaufmannschaft ist auf Platz 8 der VP-Nationalratsliste im Wahlkreis Oberland gereiht – und will es wissen. Senn: „Ich werbe als Kandidat des Wirtschaftsbundes um Vorzugsstimmen für mich und hoffe so direkt in den Nationalrat gewählt zu werden.“ Die Arbeit von Parteikollegin NR Elisabeth Pfurtscheller, ebenfalls Reuttenerin und Nummer 1 der VP-Oberlandliste, schätze er, aber er habe eben das gleiche Ziel wie sie, lässt er wissen. Er hofft, sie und alle anderen VP-Mitbewerber in Sachen Vorzugsstimmen hinter sich zu lassen und die notwendige Siebenprozenthürde zu überspringen. Auch mit Stimmen aus den Bezirken Imst und Landeck spekuliert der Außerferner. „Meine Mutter kommt aus Fließ und ist eine geborene File. Und mein Opa war ein Tösener.“ Senn glaubt hier ganz im Sinne von Neue-ÖVP-Parteichef Sebastian Kurz zu handeln, „der den Wähler über die Besetzung mit Vorzugsstimme entscheiden lassen will.“ (hm)

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