NR-Wahl - Stimmzettel werden Anfang September gedruckt

Wien (APA) - Mit dem Einreichschluss für die Landeswahlvorschläge heute, Freitag, um 17.00 Uhr ist zwar bekannt, welche Parteien am 15. Okto...

Wien (APA) - Mit dem Einreichschluss für die Landeswahlvorschläge heute, Freitag, um 17.00 Uhr ist zwar bekannt, welche Parteien am 15. Oktober für den Nationalrat kandidieren wollen. Ganz fix sind die Stimmzettel allerdings erst mit der Sitzung der Bundeswahlbehörde am 31. August, gedruckt werden können sie dann Anfang September.

Am 31. August werden nicht nur die Bundeswahlvorschläge abgeschlossen und veröffentlicht. Sondern die Bundeswahlbehörde könnte theoretisch auch noch Entscheidungen der Landeswahlbehörden korrigieren - und allenfalls eine Kandidatur doch nicht zulassen.

In Druck gehen können die Stimmzettel auch deshalb erst nach der Sitzung der Bundeswahlbehörde, weil dann klar ist, ob eine Partei ein Feld für eine Bundesvorzugsstimme braucht. Bei einer Partei, die keinen Bundeswahlvorschlag einbringt, wird dieses Feld ausgegraut.

Für die Reihung am Stimmzettel spielen die Bundeswahlvorschläge allerdings keine Rolle. Diese steht bereits mit der Abschließung der Landeswahlvorschläge (am 24. August) fest.

Gereiht werden die Parteien am Stimmzettel nach zwei verschiedenen Kriterien. Oben stehen jedenfalls die jetzigen Nationalratsparteien - und zwar nach ihrer Stärke bei der Wahl 2013. Also: SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne und NEOS. Bei der Nummer 5 bleibt die Spalte leer, weil das Team Stronach (das 2013 fünftstärkste Partei war) nicht mehr antritt.

Bei den Parteien, die erstmals antreten, kommt es auf den Zeitpunkt an, zu dem sie ihre Landeswahlvorschläge eingebracht haben - und somit können sie in jedem Bundesland an einer anderen Stelle stehen. Es könnte damit neun unterschiedliche Stimmzettel für die Nationalratswahl geben. Denn einzelne Parteien treten nur in einem oder einzelnen Bundesländern an.


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