Bezirksgericht Landeck sicher, Problem ländlicher Raum

2012 hatte die damalige Justizministerin Beatrix Karl die Schließung der Gerichte Landeck, Reutte und Silz auf ihrem Plan. Der Standort Landeck dürfte nun aber doch gesichert sein.

© Wenzel

Landeck –„Eine Straffung der Gerichte halte ich nur dort für notwendig, wo es Sinn macht“, stellte Vizekanzler und Justizminister Wolfgang Brandstetter bei seinem Land­eck-Besuch am Freitag klar. Womit das Bezirksgericht am Standort Landeck gesichert sei. „Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass mein Nachfolger im Justizministerium den Standort Landeck in Frage stellt.“ Im Februar 2012 hatte die damalige Justizministerin Beatrix Karl die Schließung der Gerichte Landeck, Reutte und Silz auf ihrem Plan.

SP-Chef Benedikt Lentsch und LA Elisabeth Blanik informierten Besucher beim Landecker Frischemarkt.
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Im städtischen Altenheim verriet Brandstetter: „Mich interessiert die Böhm-Pflege, die hier erfolgreich praktiziert wird.“ Er sehe gleiche Ziele von Böhm-Pflege und der geplanten Sachwalterschaft-Reform: „Autonomie und Selbstbestimmung der Menschen soll möglichst groß sein. Pflege darf nicht abhängig machen.“

Von SPÖ-Bezirksobmann Benedikt Lentsch begleitet, informierte LA Elisabeth Blanik, Bürgermeisterin von Lien­z, gestern am Frischemarkt über die Themen zur Nationalratswahl – Löhne bis 1500 Euro sollen steuerfrei bleiben, der ländliche Raum müsse gestärkt werden und für Kinderbetreuung soll es einen Rechtsanspruch geben. „Auf meiner Bezirkstour hab­e ich sehr rasch den Klassiker unter den Problemen im ländlichen Raum gefunden: Eine Mutter schilderte mir, sie habe den Job aufgeben müssen, weil es keine ganztägige Kinderbetreuung gibt.“ (hwe)


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