Thailand klagt 14-Jährigen wegen Majestätsbeleidigung an

Bangkok (APA/dpa) - Wegen Majestätsbeleidigung sind in Thailand acht junge Leute angeklagt worden, darunter ein 14-jähriger. Ihnen wird zur ...

Bangkok (APA/dpa) - Wegen Majestätsbeleidigung sind in Thailand acht junge Leute angeklagt worden, darunter ein 14-jähriger. Ihnen wird zur Last gelegt, im vergangenen Mai in der Provinz Khon Kaen mehrere Bilder des Königs Maha Vajiralongkorn und dessen Vaters Bhumibol angezündet zu haben.

Nach Polizeiangaben vom Freitag behaupten sie, für einen Lohn von umgerechnet etwa fünf Euro von einem Mann dazu angestiftet worden zu sein. In dem südostasiatischen Land ist das Königshaus durch ein strenges Gesetz geschützt. Auf Majestätsbeleidigung stehen bis zu 15 Jahre Haft. Königsbilder sind im Straßenbild gang und gäbe. Der neue Monarch Maha Vajiralongkorn (65) ist seit Anfang Dezember im Amt. Damals trat er die Nachfolge von König Bhumibol an, der im Oktober gestorben war. Mit mehr als sieben Jahrzehnten war er dienstältester Monarch der Welt.

Die meisten Verdächtigen sind noch im Gefängnis. Der 14-Jährige ist inzwischen in einer Jugendeinrichtung untergebracht. Wann ihnen der Prozess gemacht werden soll, ist noch nicht bekannt.

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