„Alibi.com“: Ehrlich währt am längsten

Wien (APA/dpa) - Was tun, wenn man lieber den Abend mit seinem Geliebten verbringen will anstatt den Hochzeitstag mit seiner Frau zu feiern?...

Wien (APA/dpa) - Was tun, wenn man lieber den Abend mit seinem Geliebten verbringen will anstatt den Hochzeitstag mit seiner Frau zu feiern? Man braucht nur Kunde von „Alibi.com“ zu sein. Denn Gregory und seine Mitarbeiter arrangieren die passenden Alibis. Das Geschäft blüht, doch dann verliebt sich Gregory in Flo und die kann Lügen gar nicht leiden. Am Freitag kommt die französische Komödie ins Kino.

„Alibi.com“ ist die dritte Komödie des französischen Regisseurs Philippe Lacheau - darin geht es ziemlich chaotisch zu, allerdings fehlt es zahlreichen Gags an Subtilität. So organisieren Gregory, Augustin und Mehdi die unwahrscheinlichsten Alibis. Egal, um was und wen es geht. Die Mehrzahl ihrer Kunden sind jedoch Männer. Die einen wollen ihre Homosexualität verstecken und suchen für öffentliche Auftritte weibliche Begleiterinnen, die anderen brauchen wasserdichte Ausreden für ihr Fremdgehen. Die Geschäftsidee geht auf Gregorys Kindheit zurück: Sein Vater begann Ehebruch. Was danach folgte, endete in einem Familiendrama.

Genau dieses Alibi-Geschäft wird Gregory jedoch zum Verhängnis, als er Flo begegnet. Denn die junge Frau hasst nichts mehr, als Männer, die lügen. Und so versucht er, vor ihr sein Geschäft so gut wie möglich zu verbergen. Als sie ihm schließlich ihren Eltern vorstellt, wird die Situation allerdings noch komplizierter als sie schon ist: Flos Vater ist einer seiner besten Kunden.

„Alibi.com“ ist die dritte Komödie des 37-jährigen Regisseurs und Schauspielers Philippe Lacheau, der hier auch gleich die Hauptrolle übernommen hat. Doch während seine früheren Werke „Babysitting“ und „Babysitting 2“ voller unerwarteter und überraschender Pointen waren, wirken die Witze nun stellenweise abgeschmackt und schal.

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(S E R V I C E - www.alibicom-film.at)


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