124 Flüchtlinge lernten fleißig in der “SommerSchule“

Innsbruck – Die Stimmung war ausgelassen. 124 Jugendliche, ihre Lehrer und Vertreter aus Politik und Verwaltung trafen sich gestern im Innen...

© Jugendrotkreuz Tirol

Innsbruck –Die Stimmung war ausgelassen. 124 Jugendliche, ihre Lehrer und Vertreter aus Politik und Verwaltung trafen sich gestern im Innenhof der Pädagogischen Hochschule Tirol, um den Abschluss der zweiten SommerSchule für junge Flüchtlinge zu feiern. Einer von ihnen ist Ali (19) aus dem Iran. Seit 21 Monaten lebt er in Österreich und war bereits im vergangenen Jahr bei der Premierenausgabe dabei. „Vorher war mein Deutsch nur so gut, dass ich von A nach B kam. Ich musste die Sprache erst noch lernen, mich an Land und Leute gewöhnen. Die SommerSchule hat mir dabei geholfen.“

Erfreut über den reibungslosen Ablauf des einmonatigen Kurses zeigte sich Werner Mayr, Landesleiter des Tiroler Jugendrotkreuzes. „Genau solche Projekte können Probleme abbauen, die andere gerne nach oben spielen würden“, hob er die Wichtigkeit des in dieser Größenordnung österreichweit einzigartigen Projektes hervor. Christine Baur, Landesrätin für Integration, betonte, dass die lernfreudigen jungen Menschen „ein Zeugnis für ein Miteinander ablegen, das wir uns alle wünschen“. Auch im Sommer 2018 soll das Projekt fortgeführt werden. Weil für manche Teilnehmer die Anreise aus Reutte oder Erl sehr weit war, wird überlegt, an mehreren Standorten anzubieten. (bfk)

TT-ePaper gratis testen und 2 VIP-Tickets für das Electric Love Festival gewinnen

Electric Love Festival

Kommentieren


Schlagworte