Motorsport: Keine Einigung zur Abschaffung der Zusatzgewichte in D

München/Zandvoort (APA/dpa) - In der Debatte um die umstrittenen Zusatzgewichte im Deutschen Tourenwagen Masters (D) haben sich die Herstell...

München/Zandvoort (APA/dpa) - In der Debatte um die umstrittenen Zusatzgewichte im Deutschen Tourenwagen Masters (D) haben sich die Hersteller Audi, BMW und Mercedes vor den Rennen in Zandvoort nicht auf eine Abschaffung geeinigt. „Bis auf Weiteres kommt es zu keiner Änderung des bestehenden Reglements“, teilte die ITR als Trägerorganisation und Vermarkter der DTM am Freitag mit.

DTM-Chef Gerhard Berger hatte schon vor der Sitzung am Donnerstag in München Zweifel an einer kurzfristigen Abschaffung geäußert. Der Tiroler will die Gewichte abschaffen, braucht dafür aber die Zustimmung der Hersteller sowie des Deutschen Motor Sport Bundes.

Die sogenannten Performance-Gewichte sollen dafür sorgen, dass die Rennautos auf möglichst ähnlichem Niveau an den Start gehen. Je nach Abschneiden in den Rennen kommen Gewichte hinzu oder weg. Seit der Einführung stehen die Gewichte in der Kritik.

Die DTM fährt am Wochenende in Zandvoort die Saisonrennen elf und zwölf. Für Lucas Auer, den Neffen von Ex-Formel-1-Pilot Berger, sind die beiden Läufe in den Niederlanden richtungsweisend. Der 22-jährige Mercedes-Pilot ist derzeit Gesamtdritter, 14 Punkte fehlen dem Tiroler auf Spitzenreiter Matthias Ekström im Audi.


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