Anschlag in Barcelona: Kufsteiner flohen über Nacht ins Hotel

Ein Studentenpaar aus Kufstein erzählt von schlimmen Stunden in Barcelona. Ein Saxofonist davon, dass sich die Stadt nicht unterkriegen lässt.

Der Physiker Jordi Prat aus Barcelona forscht am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation in Innsbruck.
© IQOQI

Von Gabriele Starck

und Theresa Mair

Barcelona –So ganz ist der Alltag noch nicht wieder eingekehrt bei David Otter und Silvana Rupprechter, das Grauen noch nicht verschwunden. „Eigentlich wollen wir heute zum Strand, jetzt bleiben wir aber doch lieber in unserer Wohnung“, erzählt der 24-jährige Kufsteiner gestern am Telefon. Der Informatik-Student der TU München ist mit seiner Freundin Silvana Rupprechter (23) gerade erst für ein Semester nach Barcelona gezogen. Die Wohnung der beiden Erasmus-Studenten ist nur wenige Gehminuten vom Schauplatz des Anschlags im Herzen der katalanischen Hauptstadt entfernt. „Noch zehn Minuten, bevor es passiert ist, sind wir die Ramblas entlanggegangen“, erzählt Otter.

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Kommentieren


Schlagworte