Barcelona-Terror - Tillerson: Ein Amerikaner in Spanien getötet

Barcelona/Washington (APA/Reuters/AFP) - Bei dem Terrorangriff am Donnerstag in Katalonien ist nach Angaben von US-Außenminister Rex Tillers...

Barcelona/Washington (APA/Reuters/AFP) - Bei dem Terrorangriff am Donnerstag in Katalonien ist nach Angaben von US-Außenminister Rex Tillerson auch ein Mensch aus den USA ums Leben gekommen. Bei den Anschlägen von Barcelona und Cambrils wurden mindestens 14 Menschen getötet und mehr als 100 weitere verletzt. Die Opfer kommen aus mindestens 35 Ländern. Eine Österreicherin wurde leicht verletzt.

Beim Anschlag in Barcelona wurden mindestens 13 Menschen getötet. Unter ihnen sind zwei Italiener: Der 35-jährige Bruno Gulotta aus Legnano bei Mailand wurde auf dem Boulevard La Rambla überfahren; er hielt seinen fünfjährigen Sohn an der Hand. Seine Lebensgefährtin konnte den Buben gerade noch wegziehen. Getötet wurde auch der 25-jährige Luca Russo, der aus der Dolomiten-Region kam. Die beiden Italiener waren im Urlaub in Barcelona.

Unter den Toten sind auch eine Belgierin, die mit ihrer Familie in Barcelona Ferien machte, und eine 74 Jahre alte Portugiesin aus Lissabon. Zudem wurde bei der Autoattacke in Cambrils eine Frau so schwer verletzt, dass sie später im Krankenhaus ihren Verletzungen erlag.

Unter den Verletzten des Anschlags von Barcelona sind mindestens 13 Deutsche. Mehrere von ihnen erlitten nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Berlin lebensgefährliche Verletzungen. Unklar war zunächst, ob es auch deutsche Todesopfer gibt.

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Bei der Attacke in der katalanischen Großstadt wurden außerdem 26 Franzosen verletzt, mindestens elf von ihnen schwer. Weitere Verletzte kommen unter anderem aus Belgien, Großbritannien, Österreich, Irland, den Niederlanden, Russland und der Türkei. Beim Anschlag in Cambrils wurden - neben der getöteten Frau - sechs Menschen verletzt, unter ihnen ein Polizist.

Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel und sein französischer Amtskollege Jean-Yves Le Drian reisen nach den Anschlägen in Spanien nach Barcelona. Gabriel wolle mit seinem Besuch am Freitag gemeinsam mit Le Drian „seine Anteilnahme und Solidarität mit unseren spanischen Freunden und Partnern zum Ausdruck bringen“, erklärte das Auswärtige Amt in Berlin.


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