Wiener Börse

Wien (APA) - Die Wiener Börse hat am Freitag mit deutlichen Kursverlusten geschlossen. Der ATX fiel 40,54 Punkte oder 1,26 Prozent auf 3.178...

Wien (APA) - Die Wiener Börse hat am Freitag mit deutlichen Kursverlusten geschlossen. Der ATX fiel 40,54 Punkte oder 1,26 Prozent auf 3.178,13 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 17 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 3.195,00 Punkten.

Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,12 Prozent, DAX/Frankfurt -0,44 Prozent, FTSE/London -0,86 Prozent und CAC-40/Paris -0,84 Prozent.

Auch die anderen europäischen Indizes verabschiedeten sich mit Kursverlusten ins Wochenende. Neben den Terrorattacken in Spanien belastete auch das schwindende Vertrauen in die wirtschaftspolitischen Ankündigungen von US-Präsident Trump die Aktienmärkte.

Geopolitische Unsicherheit gesellt sich zu wachsendem Zweifel an der Machbarkeit von Trumps Wahlversprechen, kommentierte ein Analyst von CMC Markets. Am Nachmittag rückten dann auch aktuelle US-Wirtschaftsdaten in den Fokus der Anleger.

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Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich im August überraschend deutlich aufgehellt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen stieg auf 97,6 Punkte nach 93,4 Zählern im Vormonat, wie die Universität Michigan auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Ökonomen hatten lediglich mit einem Anstieg auf 94,0 Zähler gerechnet.

Unter den Einzelwerten zeigten sich die Aktien von Do & Co mit einem Kurseinbruch um 11,98 Prozent auf 52,81 Euro und knüpften damit an die Donnerstagsverluste an. Am Vortag hatten die Titel des Cateringunternehmens nach Zahlenvorlage bereits 2,6 Prozent an Wert eingebüßt.

Belastet wurde der ATX von den Abschlägen bei einigen Indexschwergewichten. So rutschten voestalpine 1,57 Prozent ins Minus auf 42,29 Euro und OMV gaben 2,00 Prozent auf 45,57 Euro nach.

Andritz fielen um 1,07 Prozent auf 45,97 Euro. Die Analysten von Warburg haben ihre Empfehlung von „hold“ auf „buy“ angehoben. Ihr Kursziel für den Anlagenbauer haben sie in Reaktion auf die gemeldeten Halbjahreszahlen von 56 auf 54 Euro gesenkt.

Auch die Bankwerte mussten Federn lassen. Erste Group schlossen 1,89 Prozent tiefer bei 35,81 Euro. Anteilscheine von Raiffeisen verbilligten sich um 1,63 Prozent auf 25,97 Euro.

Bei den Versicherern zeigten sich Vienna Insurance Group mit minus 0,24 Prozent auf 24,89 Euro etwas leichter. Die internationale Ratingagentur Standard & Poor‘s hat gestern der Vienna Insurance Group das Rating „A+“ mit stabilem Ausblick bestätigt, verbunden mit der Erwartung weiterhin starker Erträge und hoher Kapitalausstattung.

~ ISIN AT0000999982 ~ APA439 2017-08-18/17:54


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