Tiroler Rentner starb an Salmonellen

Nach dem europaweiten Salmonellenausbruch im Jahr 2014 offenbart die Anklage gegen den Bayern-Ei-Geschäftsführer Tierquälerei, Vertuschung – und ein Todesopfer in Tirol.

Bei Bayern-Ei waren laut Staatsanwaltschaft in Käfigen teils 133 anstatt 60 Hennen eingepfercht.
© iStockphoto

Von Reinhard Fellner

Innsbruck, Regensburg –Während erst am Donnerstag bekannt geworden ist, dass nun auch in Tirol zwei mit dem Insektizid Fipronil belastete Eier-Proben festgestellt wurden, war es im Sommer 2014 zu einem europaweiten Ausbruch von Salmonellen gekommen. Hunderte Personen waren nach dem Genuss eierhaltiger Speisen erkrankt. 95 davon in Österreich, 69 in Tirol. Bei einer einzigen Person sieht es die Staatsanwaltschaft Regensburg aber als gesichert an, dass sie in direkter Folge des Verzehrs kontaminierter Eier verstorben war.

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