James Murdoch kritisiert Trumps Reaktion auf Charlottesville

New York (APA/AFP) - Der US-Medienunternehmer James Murdoch hat sich „beunruhigt“ über die Reaktion von US-Präsident Donald Trump auf die re...

New York (APA/AFP) - Der US-Medienunternehmer James Murdoch hat sich „beunruhigt“ über die Reaktion von US-Präsident Donald Trump auf die rechtsextreme Gewalt in Charlottesville gezeigt. „Was wir in dieser zurückliegenden Woche in Charlottesville gesehen haben und die Reaktion des Präsidenten der Vereinigten Staaten, beunruhigt uns alle als Amerikaner und als freies Volk“.

Das schrieb Murdoch in einer E-Mail an „Freunde“ vom Donnerstag, die später weiterverbreitet wurde. Murdoch ist Chef von 21st Century Fox, dem Mutterhaus des erzkonservativen US-Fernsehsenders Fox News, der bei Trump-Wählern beliebt ist. Die Botschaft Murdochs gilt als ungewöhnlich, da er - wie er selbst sagt - sich in der Regel nicht öffentlich zu aktuellen Themen äußert. In der E-Mail schrieb Murdoch weiter, dass es unabdingbar sei, sich gegen Nazis zu erheben. „Ich kann nicht glauben, dass ich das schreiben muss“, hieß es in seiner E-Mail.

Murdoch kündigte überdies an, er und seine Frau Kathryn würden eine Million Dollar an die Anti-Defamation League spenden, eine der ältesten Organisationen im Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus. Die Empfänger seiner E-Mail forderte er auf, ebenfalls zu spenden. James Murdoch ist der Sohn des Medienmoguls Rupert Murdoch.


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