Der Wattener Schreck hieß Hamdi Salihi

Die WSG Wattens kassierte mit dem 1:2 bei Tabellenführer Wiener Neustadt die vierte Niederlage in Folge und ist jetzt nur noch Tabellen-Vorletzter.

Für Dino Kovacec und die WSG Wattens war am Freitag bei Tabellenführer Wiener Neustadt nichts zu holen. Die Tiroler verloren 1:2.
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Von Tobias Waidhofer

Wiener Neustadt — Das jüngste 1:2 gegen Austria Lustenau hatten die Wattener intern aufgearbeitet, extern reagierte Trainer Thomas Silberberger mit fünf Neuen in der Startformation: Zimmerhofer, Steinlechner, Nitzlnader, Toplitsch und Katnik rückten für Santin, Pellizzari, Kekez, Jurdik und den gesperrten Zangerl in die erste Elf. Bei Neuzugang Tamba M'Pinda fehlte noch die Spielberechtigung.

Und die Tiroler begannen im Teddybären&Plüsch-Stadion besser, präsentierten sich zweikampfstark und hatten — wie eigentlich fast immer — mehr Ballbesitz. Gefährlich war aber nur ein Katnik-Kopfball. Der Tabellenführer, mit dem Tiroler Stefan Hager in der Startformation, versprühte — wenn überhaupt — nur über Standards Gefahr.

Doch die Wiener Neustädter im Allgemeinen und Torjäger Hamdi Salihi im Speziellen zeichnet in dieser Saison auch eine gnadenlose Effektivität aus. Mit dem zweiten Torschuss der Partie traf der Albaner nach einem Sekundenschlaf in der Wattener Defensive von der Strafraumgrenze zum 1:0. Kurz danach hatten die Tiroler Glück, dass Goalie Oswald einen Salihi-Kopfball stark von der Linie kratzte. Der Tabellenführer hatte jetzt Selbstvertrauen getankt.

Auf der anderen Seite wäre Dino Kovacec per spektakulärer Direktabnahme beinahe der Ausgleich gelungen (36.). Das Spiel hatte Schwung aufgenommen. Für Toplitsch war das Match dann allerdings vorbei — in der 41. Minute kam Drazen Kekez aus taktischen Gründen für die Nummer zehn.

Die zweite Halbzeit (Jurdik kam als zweite Spitze) konnte dann gar nicht schlechter starten — einen schlimmen Zimmerhofer-Fehlpass nützte Salihi zum 2:0 (46.). In der Folge zeigte Wattens Moral und übernahm das Kommando. Erst durch einen Kekez-Kopfballtreffer nach Mader-Freistoß in der 80. Minute war die Steigerung auch auf der Anzeigetafel abzulesen. Der Ausgleich wollte aber auch Kovacec nicht mehr gelingen.


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