Trump verkündet zunächst keine neue Afghanistan-Strategie

Camp David (Maryland) (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump lässt sich bei der Verkündung einer neuen Afghanistan-Strategie weiter Zeit. Bei...

Camp David (Maryland) (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump lässt sich bei der Verkündung einer neuen Afghanistan-Strategie weiter Zeit. Bei einem hochkarätig besetzten Treffen auf dem Präsidenten-Landsitz Camp David unter anderen mit Außenminister Rex Tillerson, Vizepräsident Mike Pence und Verteidigungsminister James Mattis kam es nach Angaben des Weißen Hauses noch zu keiner Entscheidung.

Der Präsident sei von seinem Sicherheitsteam intensiv unterrichtet worden über die Möglichkeiten einer Strategie, mit der die US-Interessen in Südasien gewahrt werden sollen, erklärte eine Sprecherin des Weißen Hauses am Freitag. „Der Präsident studiert und wägt seine Optionen und wird gegenüber dem amerikanischen Volk, unseren Verbündeten und Partnern und gegenüber der Welt zur gegebenen Zeit eine Ankündigung machen“, heißt es in der Stellungnahme weiter.

Die USA haben derzeit 8.400 Soldaten in Afghanistan stationiert. Die strategischen Optionen reichen von einem Totalabzug bis hin zu einer Aufstockung der Truppen nach fast 17 Jahren Krieg. Trump hatte die Militärs zur Ausarbeitung neuer Pläne aufgefordert, weil er die bisherigen Ergebnisse der Afghanistan-Politik Washingtons für nicht ausreichend hielt. Zu den Möglichkeiten gehört auch der umstrittene Einsatz privater Söldner statt regulärer Soldaten.

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