NR-Wahl: Etwas weniger Wahlberechtigte als bei der BP-Wahl

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~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA034 vom 19.08.2017 muss es im letzten Satz des zweiten Absatzes richtig heißen: von 51,72 auf 51,67 Prozent (nicht: von 51,72 auf 51,72 Prozent) --------------------------------------------------------------------- ~ Wien (APA) - 6,399.054 Österreicher über 16 sind am 15. Oktober wahlberechtigt - nach den vorläufigen Zahlen des Innenministeriums. Das ist eine Spur weniger als bei der Bundespräsidenten-Stichwahl 2016, aber mehr als bei der Nationalratswahl 2013. Rückläufig ist die Zahl der Wählerinnen, die Männer legten gegenüber beiden Wahlen zu. Auch Auslandsösterreicher sind deutlich mehr gemeldet.

Im Vergleich zur Hofburg-Wahl im Dezember werden um 553 Wahlberechtigte weniger ausgewiesen. Das Minus ist auf den Rückgang bei den Frauen (3.260 weniger auf 3,306.427) zurückzuführen. Die Männer legten um 2.707 (auf 3,092.627) zu. Damit sind die Frauen zwar weiter in der Überzahl, aber ihr Anteil hat sich von 51,72 auf 51,67 Prozent reduziert.

Bei der Nationalratswahl 2013 machten die Frauen noch 51,84 Prozent der Wahlberechtigten aus. Seither wurden sie um 3.473 weniger - während heuer 18.219 Männer mehr an die Urnen gerufen werden als im Jahr 2013. Im Saldo ist die Zahl der Wahlberechtigten gegenüber 2013 um 14.746 (das sind 0,23 Prozent) gewachsen - und somit sind heuer so viele Österreicher wie nie zuvor wahlberechtigt.

Zu verdanken ist der Zuwachs nicht nur dem männlichen Teil der Bevölkerung, sondern auch einem deutlich gestiegenen Interesse der Auslandsösterreicher an der Wahl in der alten Heimat. 58.718 von ihnen stehen bereits in der Wählerevidenz, das sind um 16.331 bzw. fast 40 Prozent mehr als 2013. Auch gegenüber der zweiten Runde der Bundespräsidenten-Stichwahl - wo sich schon viele neu eintragen ließen - haben sie noch einmal zugelegt, und zwar um 2.179. Fast ein Prozent (0,92) der Wahlberechtigten sind jetzt Auslandsösterreicher, 2013 waren es 0,7 Prozent.

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Wobei allerdings noch viel Luft nach oben ist: Geschätzt - genaue Zahlen gibt es nicht - 350.000 bis 400.000 Auslandsösterreicher könnten in Österreich wählen. Voraussetzung ist jedoch, dass sie sich in die Wählerevidenz eintragen lassen. Das ist auch für die aktuelle Wahl noch möglich, und zwar bis 24. August.

Damit wird sich die Zahl der Wahlberechtigten noch ändern - und nicht nur damit. Denn auch für die Inländer läuft noch das Verfahren zur Richtigstellung der Wählerverzeichnisse: Wer selbst am Wohnort nicht als wahlberechtigt aufscheint oder der Meinung ist, ein anderer müsste eingetragen oder gestrichen werden, kann bis 24. August - bei der Gemeinde bzw. beim Magistratischen Bezirksamt - Einspruch einlegen. Gegen die Entscheidung der Gemeinde darüber kann bis 1. September noch Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben werden. Dieses muss bis 5. September entscheiden, dann werden die Wählerverzeichnisse entsprechend korrigiert - und dann liegt auch die endgültige Zahl der Wahlberechtigten vor.


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