Brennendes Fahrzeug in Kärntner Oswaldibergtunnel auf A10

Die beiden Tunnelröhren mussten wegen der starken Rauchentwicklung gesperrt werden. Es bildeten sich kilometerlange Staus.

Symbolfoto.
© APA

Villach – Der Brand eines Wohnmobils in der Richtung Salzburg führenden Röhre des Oswaldibergtunnels auf der A10 ist am Samstagmittag relativ glimpflich ausgegangen. Die Feuerwehren bekamen das Feuer rasch unter Kontrolle, durch einen Querschlag wurden Verkehrsteilnehmer in Sicherheit gebracht. Gegen 15.00 Uhr waren beide Röhren wieder frei, allerdings gab es lange Staus.

Das Wohnmobil war knapp vor Mittag auf der Tauernautobahn (A10) in Richtung Norden unterwegs gewesen, als es plötzlich aus noch unbekannter Ursache Feuer fing. Der Lenker konnte es noch in einen Tunnelnische lenken. Die Feuerwehr war rasch zur Stelle, mehrere Menschen konnten über die sofort gesperrte Parallelröhre in Sicherheit gebracht werden. Beide Röhren waren wegen des Löscheinsatzes gesperrt, es bildeten sich durch den Urlauberverkehr in beide Richtungen kilometerlange Staus.

Kilometerlange Staus

Die Asfinag prüfte am frühen Nachmittag, in welchem Ausmaß es Schäden an Tunnelwand und -einrichtungen gegeben haben könnte. Getroffen hatte es vor allem die Beschichtung der Wand, wie es seitens der Asfinag hieß. Von Polizei und Autofahrerorganisationen war empfohlen worden, über die Drautalstraße (B100) auszuweichen. Ableitungen von der Tauernautobahn wurden eingerichtet. Dennoch kam es durch den dichten Urlauberverkehr zu kilometerlangen Staus – auch auf der Karawanken Autobahn (A11) und auf der Südautobahn (A2) im Bereich Knoten Villach. (APA)

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