Sonne im Herzen beim TT-Café in Innsbruck

Die Stimmung beim TT-Café beim dez war trotz des Regens großartig, das Frühstück schmeckte, Besucher und Interviewgäste waren gut gelaunt.

Von Denise Daum

Innsbruck — Die Inns­brucker lieben das TT-Café — das haben sie gestern wieder bewiesen, als die Frühstückstour beim Einkaufszentrum dez Halt machte: 5000 Becher Kaffee von Testa Rossa, 2500 Flaschen Montes-Mineralwasser und 3000 Gebäckstücke aus der Hofer-Backbox wurden genossen, während auf der TT-Bühne Chefredakteur Mario Zenhäusern und Lokalchef Manfred Mitterwachauer spannende Interviews führten und die Band Prime Time für guten Livesound sorgte.

Besser als das Wetter sei die Stimmung bei der WSG Wattens, trotz der Niederlage vom Freitagabend, erklärte Pascal Grünwald. Der Tormann, der erst von Wacker zur WSG wechselt­e, blieb entspannt und zuversichtlich: „Momentan liegen wir hinter unseren eigenen Erwartungen, aber die Saison ist noch jung."

Im Plansoll mit der Punkteausbeute liegt hingegen der FC Wacker, wie sich Trainer Karl Daxbacher freute. Der Sir Karl, wie er ob seiner Ruhe am Spielfeldrand genannt wird — „schreiende Trainer sind für die Spieler nicht so angenehm" —, hoffte auf kräftige Unterstützung bei den bevorstehenden Spielen. Am Freitagabend sahen nur 2000 Zuschaue­r im Tivoli den Sieg über Liefering. „Aber die Fans auf der Nordtribüne feuern uns super an."

Nicht nur Fußball, sondern auch Football spielt hingegen Thomas Pichlmann, der als Kicker für die Swarco Raiders auf dem Feld steht und in der Westliga für Schwaz kickt. Die Spielregeln beim Football seien definitiver komplizierter als im Fußball. „Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich wirklich jede Regel schon kenne — aber ich weiß, was ich zu tun habe", lachte Pichl­mann.

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Eine Affinität zum Sport hat auch Markus Lutz, Kaufmännischer Direktor des Tiroler Landestheaters. Seine große Leidenschaft gilt aber freilich der Kultur. Mit dem Haus der Musik liege man aktuell im Kosten- und Zeitrahmen, einer Eröffnung im Herbst 2018 sollte nichts im Wege stehen.

Ferry Polais Leidenschaft ist bekanntlich das Tanzen — „das bringt die Menschen zusammen". Am 2. September veranstaltet Tirols Tanzguru am Sparkassenplatz den 3. Tag des Walzers.

Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer brennt aktuell für Olympia. Wenn die Bevölkerung hinter der Bewerbung stehe, „dann haben wir Hinweise, dass unsere Chancen bei über 50 Prozent liegen, um die Spiele 2026 zu uns zu holen", verriet sie im Interview.

Sportlich wird es auch bei Harald Schneider, Vorstandsvorsitzender der Innsbrucker Kommunalbetriebe, zugehen, wenn er mit Ende des Jahres in den Ruhestand wechselt: „Ich bin noch nicht müd­e und werde die Freizeit und Tirols schöne Umgebung genießen."

Ein Genuss ist für Franzl Posch seit 29 Jahren jed­e einzelne „Mei liebste Weis", wie der Moderator der Volksmusiksendung erklärte. Posch ist generell kein Kind von Traurigkeit: „Wenn's lustig ist, sitze ich auch mal bis vier, fünf Uhr in der Früh. Den Schlaf hol' ich dann problemlos nach", lachte der begnadete Musiker.

Beruflich erfolgreich ist auch Hannes Huter, Direktor des Casinos Innsbruck, das in den vergangenen 25 Jahren sechs Millionen Besucher verzeichnete. „Das Casino bietet aber nicht nur Glücksspiele an, sondern ist auch ein wichtiger Veranstaltungsort", betonte Huter.

Erstmals Veranstaltungsort für das TT-Café war das dez, das zu den Top-3-Einkaufszentren Österreichs gehört. Das Erfolgsgeheimnis liegt für Centermanager Helmut Larch darin, „dass wir ein Familieneinkaufszentrum sind".

Neu ist bei der heurigen Tour auch der Hansaton-Stand, wo Besucher einen kostenlosen Hörtest machen können.

Beim großen TT-Gewinnspiel bescherte Glücksengerl Fabiola, die mit ihrer Familie extra aus Silz angereist war, Vroni Rudig und Cili Oppel jeweils eine Testa-Rossa-Caffè-Kapselmaschine und Gertrud Hauser einen 300-Euro-dez-Gutschein.

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Die Burschen von Prime Time sorgten für Livesound.

© Julia Hammerle

Zahlreiche Besucher genossen ein Gratis-Frühstück beim TT-Café vor dem Einkaufszentrum dez in Innsbruck. Das Wetter tat weder der Stimmung noch der Unterhaltung einen Abbruch.

© Julia Hammerle

Margit Bacher führte gut gelaunt durch den Vormittag.

© Julia Hammerle

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