Stand-up-Paddle: Die Gondoliere von Tirol

Sie fallen, sie tauchen ein und sie steigen wieder aufs Brett. Kein Tag an Tirols Seen vergeht, ohne dass ein Neuling Stand-up-Paddling ausprobiert. Wir haben mit Trainern, Sportlern und einem Board-Konstrukteur über die richtige Technik, ungewöhnliche Trips und Tipps für den schönen Popo gesprochen.

Peter Bacher aus Tux gibt Kurse für Stand-up-Paddling und nimmt Touristen mit auf geführte Touren.
© Thomas Boehm / TT

Ein rosaroter Flamingo zieht am Urisee bei Reutte seine Kreise, aber kein Mensch beachtet das für diese Breitengrade eher seltene Tier. Das liegt einerseits daran, dass es ein aufblasbares Gummiboot ist – andererseits, weil die meisten anderen Menschen am See auf sich selbst konzentriert sind und auf jeden Windstoß achten müssen. Fünf Stand-up-Paddler (SUP) steuern ihre Bretter mehr oder weniger wackelig über das klare Wasser und zwischen Seerosen hindurch. SUP-Trainer Peter Bacher ist einer von ihnen, er hat einen Anfänger dabei und gibt ihm Anweisungen: „Schwing das Paddel aus der Hüfte, mach es wie die Gondoliere in Venedig“, ruft der Tuxer seinem Schüler zu. Vom Heck her näherte sich gefährlich schnell und auf Konfrontationskurs Bachers „Assistentin“, seine neunjährige Tochter Ronja, mit weiteren Tipps: „Die Arme müssen gestreckt sein. Die Knie locker lassen“, sagt sie und paddelt vorbei.

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