NR-Wahl: Kurz sieht in Trennung von Silberstein „Chance“

Wien (APA) - ÖVP-Chef Sebastian Kurz gibt sich in der Causa Tal Silberstein versöhnlich. Die Trennung der SPÖ von deren Berater sei „eine Ch...

Wien (APA) - ÖVP-Chef Sebastian Kurz gibt sich in der Causa Tal Silberstein versöhnlich. Die Trennung der SPÖ von deren Berater sei „eine Chance, dass der Wahlkampf doch nicht so schmutzig wird wie vermutet“, sagte er der Tageszeitung „Österreich“ (Sonntag-Ausgabe). Silberstein gelte als „Meister des Dirty Campaigning, und wir brauchen es nicht, dass solche Methoden à la USA nach Österreich getragen werden“.

Kurz ist laut eigener Aussage „nicht schadenfroh“ über die Angelegenheit, „aber diese Vorwürfe gegen Silberstein wurden ja bereits seit Monaten immer wieder thematisiert. Es war nicht überraschend, was jetzt passierte“.

Indes kritisierte auch die FPÖ den „rot-schwarzen Watschentanz“, den er „zum Fremdschämen“ findet. „Da redet die ÖVP von ‚neuem Stil‘ und die SPÖ spricht sich vollmundig gegen Negativ-Kampagnen aus. Und was passiert? Nicht einmal das können SPÖ und ÖVP einhalten“, sagte der freiheitliche Wahlkampfleiter Herbert Kickl.


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