Das Werk’l läuft noch nicht rund

Zirl steht nach zwei Runden noch mit leeren Händen da. Trainer Jürgen Zimmermann ist aber frohen Mutes.

© Foto Rudy De Moor / Tiroler Tage

Von Alois Moser

Innsbruck — Zwei Spiele, null Punkte, nur zwei geschossene Tore: Der Saisonauftakt ging für Zirl richtig daneben. Für Trainer Jürgen Zimmermann ist aber noch nichts verloren — und morgen im Nachtragsspiel gegen Hall (19 Uhr, Sportplatz Zirl) gibt es schon die nächste Chance, endlich anzuschreiben.

„Derzeit fehlen uns einfach noch Kleinigkeiten", analysiert Zimmermann, und hält dabei fest: „Die Niederlage gegen Kundl war ärgerlich, aber die waren stark und haben sich das auch verdient. Gegen Kematen (1:3 nach 1:0-Führung, Anm.) haben wir den Sieg leichtfertig vergeben, das tut mir richtig weh."

Problematisch sei derzeit die Schwäche bei gegnerischen Standards: „Wir haben vier von fünf Gegentoren aus Standardsituationen bekommen." So auch gegen Kundl das 1:1 nach einer Ecke: „Das ist ärgerlich, weil wir das genau so besprochen hatten."

Neben einigen schmerzhaften Ausfällen (Rauth, Eichinger, Toplitsch, Stanic, Anm.) sei es vor allem das Einüben der neuen Spielphilosophie (mehr Ballbesitz), die Zeit brauche: „Das dauert einfach noch." Aber auch am Einmaleins des Fußballs gelte es noch zu feilen: „Wir müssen in der Defensive abgeklärter agieren." Trotz der vielen Rädchen, an denen er noch schrauben muss, bleibt Zimmermann optimistisch: „Meine Burschen machen das schon."

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Vielleicht schon morgen im Nachtragsspiel gegen Hall, das zuletzt zwei haarsträubende Spiele ablieferte (5:4 gegen Silz/Mötz, 3:6 gegen Telfs). Trainer Akif Güclü, der einigen seiner Spielern die Rute ins Fenster stellte („Manche werden eine Nachdenk­pause bekommen"), erwartet auf jeden Fall ein „brenn­heißes" Zirl: „Das wird wieder eine richtige Schlacht."


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