NR-Wahl: Auch FPÖ beschäftigt sich mit SPÖ-Beratern

Wien (APA) - Auch der FPÖ lässt das Wahlkampf-Team der SPÖ keine Ruhe. So kritisierte Generalsekretär Herbert Kickl am Sonntag den Einsatz v...

Wien (APA) - Auch der FPÖ lässt das Wahlkampf-Team der SPÖ keine Ruhe. So kritisierte Generalsekretär Herbert Kickl am Sonntag den Einsatz von Paul Pöchhacker, der im Präsidentschaftswahlkampf durch einen geschmacklosen Tweet gegen den freiheitliche Kandidaten Norbert Hofer aufgefallen war. Im Fall des gekündigten SPÖ-Beraters Tal Silberstein forderte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache weitere Konsequenzen.

„Mit Erstaunen habe ich die Berufung von Paul Pöchhacker ins Wahlkampfteam von (Bundeskanzler Christian, Anm.) Kanzler Kern zur Kenntnis genommen“, meinte Kickl. Es sei mehr als erstaunlich, dass der SPÖ-Obmann ausgerechnet jenen Mitarbeiter in sein Team hole, der im Präsidentschaftswahlkampf mit einem „abfälligen Posting über Behinderte“ negativ aufgefallen sei. Es liege nun an Kern zu erklären, warum er ihn mit einem Managerposten belohne, forderte Kickl ein Statement des Kanzlers.

Ebenfalls Kern in der Pflicht sieht Strache in der Tageszeitung „Österreich“ - allerdings in der Causa Silberstein. Nachdem bereits Kickl den Rücktritt des Bundeskanzlers gefordert hatte, meinte der FPÖ-Obmann: „Wie kann es sein, dass Personen wie Silberstein, die offenbar Teil eines internationalen kriminellen Netzwerks von Multimillionären sind, im Machtzentrum der Republik ein- und ausgehen? Wenn sich die schwerwiegenden Vorwürfe gegen ihn bestätigen, muss Kern die Konsequenzen ziehen.“


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