Tiroler lassen Strom kontaktlos fließen

Kufstein – Die Entwicklungsabteilung des österreichisch-deutschen Joint Ventures Vahle Deto lässt mit einer weltweiten Innovation aufhorchen...

Batterien für führerlose Fahrzeuge werden von Vahle Deto in Schwoich entwickelt.
© Paule Vahle

Kufstein –Die Entwicklungsabteilung des österreichisch-deutschen Joint Ventures Vahle Deto lässt mit einer weltweiten Innovation aufhorchen. In Tirol wurde von Experten die Technik zur berührungslosen Energieübertragung CPS, auf Englisch Contactless Power Supply, unter dem Namen „vPower“ zur Marktreife weiterentwickelt.

Das bedeutet, führerlose Förderfahrzeuge können etwa ohne Kabel geladen werden. Geforscht wird seit den neunziger Jahren bei der Vahle-Gruppe im deutschen Kamen, finalisiert wurde das Produkt in Tirol. Es punktet mit erhöhter Energieübertragungsdichte und besserer Leistung. Mit dem Produkt wird Betrieben automatisierter und flexibler Materialtransport ermöglicht.

Ein erster Auftrag im Wert von 200.000 Euro aus den USA wurde bereits abgeschlossen. Dieser gilt als „Leuchtturmprojekt“. Im kommenden Jahr wird mit weiteren Projekten im Wert von bis zu vier Mio. Euro gerechnet. Mit der Weiterentwicklung der neuen Technologie und der erfolgreichen Markteinführung konnte das Unternehmen sich einmal mehr als Innovator berührungsloser Energieübertragung positionieren, sagt Deto-Gründer Alfred della Torre.

Gegründet wurde das Unternehmen 2013 von della Torre gemeinsam mit der Vahle-Gruppe. In Schwoich gibt es seit Kurzem – neben Kamen – einen zweiten eigenen Standort der „Vahle Automation“, ein Zentrum für Elektronikkomponenten mit Innovations- und Forschungszentrum im Wert von drei Millionen Euro. (ver)


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