Hoffnung für Mitarbeiter der Mariazeller Biofischzucht Quester Feine

Mariazell (APA) - Für die Mitarbeiter der Mariazeller Quester Feine GmbH, die vergangene Woche Insolvenz angemeldet hat, gibt es Hoffnung: L...

Mariazell (APA) - Für die Mitarbeiter der Mariazeller Quester Feine GmbH, die vergangene Woche Insolvenz angemeldet hat, gibt es Hoffnung: Laut Harald Terler, der zusammen mit Masseverwalter Erwin Bajc das Konkursverfahren abwickelt, gibt es Kaufinteressenten. Zwei waren bereits am Montag für Besichtigungen vor Ort, hieß es gegenüber der APA. Vorerst müssen die Angestellten jedoch nicht zur Arbeit kommen.

Nachdem die Mitarbeiter vergangene Woche über den Konkurs informiert worden waren, gab es am Montag einen Termin mit der Arbeiterkammer. Den Angestellten wurde mitgeteilt, dass sie ab Dienstag bei vollen Bezügen nicht mehr zur Arbeit kommen müssen. Zudem war ein Gutachter in Mariazell, um den Wert der Anlagen zu schätzen. An der Überschuldung von rund 1,3 Mio. Euro dürfte sich aber laut Terler nicht mehr allzu viel ändern.

Der Jurist bestätigte auch einen Bericht des „Kurier“ von vergangener Woche, wonach die Betriebshaftpflichtversicherung den Schaden durch das Unwetter nicht deckt. Elementarereignisse seien nicht in der Polizze eingeschlossen, weshalb die Gesellschaft auf dem Schaden sitzen bleiben wird. Wie hoch dieser genau ist, sei noch nicht klar, doch mehrere Hundert Fische starben. Sie waren bereits ausgewachsen und hätten in den kommenden Tagen und Wochen in den Handel sollen.

Terler zufolge soll ein möglicher Käufer auch die Arbeitsplätze erhalten. Wenn das nicht möglich ist, müsse die Unternehmung zerschlagen und das Anlagevermögen in Teilen verkauft werden.

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