„Irma“ - US-Präsident Trump will in Florida Hurrikan-Opfer treffen

Miami/Tampa (Florida) (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump reist am Donnerstag in den von Hurrikan „Irma“ teilweise verwüsteten Bundesstaat...

Miami/Tampa (Florida) (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump reist am Donnerstag in den von Hurrikan „Irma“ teilweise verwüsteten Bundesstaat Florida, um an Ort und Stelle auch mit Sturmopfern zu sprechen. Nach seiner Ankunft am Donnerstag auf dem Internationalen Flughafen von Fort Myers um 10.40 Uhr Ortszeit (16.40 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit) will er sich zunächst über Hilfsmaßnahmen und Aufräumarbeiten informieren lassen.

Wie das Weiße Haus weiter mitteilte, geht es anschließend weiter nach Naples, wo Trump am Mittag mit Betroffenen des Hurrikans zusammentreffe. Am Nachmittag (Ortszeit) fliege der Präsident von Fort Myers aus zurück nach Washington, hieß es. Trump und First Lady Melania werden dann am Abend (19.00 Uhr Ortszeit) Vertreter der gemeinnützigen Organisation White House Historical Association zu einem Abendessen empfangen.

„Irma“ war am Sonntag und Montag über Florida und die Nachbarbundesstaaten hinweggezogen und hatte schwere Verwüstungen hinterlassen. Insgesamt starben mindestens 30 Menschen, wie der Sender ABC News am Mittwoch berichtete.

In einem Altersheim in Hollywood nördlich von Miami war infolge des Sturms der Strom und damit die Klimaanlage ausgefallen, mindestens acht Menschen starben. In Hollywood herrschten am Dienstag und Mittwoch Temperaturen von mehr als 30 Grad. Obduktionen sollten die genaue Todesursache klären.


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