Haie starten wie im Vorjahr mit Sieg-Hattrick

Stark angefangen, stark nachgelassen. Am Ende jubelte der HC Innsbruck über einen 3:1-Erfolg über Liga-Rückkehrer Zagreb und ist zumindest bis Sonntagabend Tabellenzweiter.

Nur im Auftaktdrittel hatte Zagreb-Schlussmann Kroselj alle Hände voll zu tun, dann war es mit dem Angriffswirbel vorbei.
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Von Max Ischia

Innsbruck — Finanziell abgespeckt, mit 16 Neuerwerbungen und mit nur einem Zähler als Tabellenvorletzter angereist — die Frage nach der tatsächlichen Schaffenskraft von Liga-Heimkehrer Zagreb (zuletzt vier Jahre in der russischen KHL) war zumindest nach dem Auftaktdrittel in der Tiwag-Arena eindeutig zu beantworten. Vorsichtig formuliert: Die Kroaten benötigen noch Zeit.

Nach 20 Minuten waren die Haie vor 2400 erfreuten Fans mit einer hochverdienten 3:0-Führung in die Kabine gegangen. Kapitän Spurgeon (8.) hatte mit dem ersten Tiroler Powerplay-Treffer in dieser Saison für die Führung gesorgt, Wahl (18.) und Lammers (20.) die drückende Überlegenheit in weitere Treffer umgemünzt. Beste Stimmung also in der Hai-Society, während das tapfere Dutzend Zagreb-Fans mit verschränkten Armen und hängenden Schultern auf Besserung hoffte.

Nicht einmal vergebens. So dominant und konzentriert die Gastgeber zum Auftakt agiert hatten, so wenig wollte im Mitteldrittel gelingen. Mehr noch: Morley (23.) verkürzte für Zagreb auf 1:3. Doch statt eines Plus an Spannung stieg lediglich die Langeweile.

Auch im Schlussabschnitt konnte sich die Pallin-Truppe nur schwerlich aus der Lethargie lösen. Da passte es ins Bild, das Yogan (48.) die vorentscheidende Chance eines Penaltys ungenützt ließ. Auch egal, Zagreb war zu harmlos, um Innsbruck weh zu tun. Zumindest an diesem Abend.


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