Med-El will nach Knick wieder zulegen

Der Tiroler Hörimplantate-Produzent setzt in neuem Innsbrucker Werk auf Roboter und 60 bis 120 neue Jobs.

© Med-El

Von Max Strozzi

Innsbruck –Im Frühsommer 2018 sollen die ersten Mitarbeiter in das neue Werk in Innsbruck einziehen, erklärt Ingeborg Hochmair, Chefin des Tiroler Hörimplantate-Herstellers Med-El. Zunächst würden in dem neuen Büro- und Laborgebäude aber fast keine neuen Jobs entstehen, sagt sie. „Insgesamt werden in dem Werk letztendlich 300 Leute sein, die aber nicht alle neu eingestellt werden. Es ziehen viele Leute ein, die derzeit intern woanders arbeiten“, sagt Hochmair: „In dem Gebäude kommen auch Fertigungsroboter zum Einsatz. Man muss auf Automatisierung setzen, wenn man hier bleiben will“, sagt die Med-El-Chefin. Trotzdem soll in Summe der Mitarbeiterstand am Standort Innsbruck – dort arbeiten etwa 1200 Mitarbeiter (aus 58 Nationen) der weltweit 1800 Beschäftigten – wie jedes Jahr erneut um fünf bis zehn Prozent wachsen, betont Hochmair. Das würde 60 bis 120 neuen Jobs entsprechen. Fachkräfte zu finden, sei derzeit nicht das brennendste Thema. „Manche Schwierigkeit gibt es, wenn wir nach Mitarbeitern mit Spezialausbildungen suchen. Wir suchen dann zwar etwas länger, aber wir finden sie.“

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