Vom Heizen und Tanzen

Der Tanzsommer und dessen langjähriger Chef Josef Resch liegen FPÖ-Klubobmann Rudi Federspiel am Herzen. Umso ärgerlicher sei nach 22 Jahren...

© Thomas Boehm / TT

Der Tanzsommer und dessen langjähriger Chef Josef Resch liegen FPÖ-Klubobmann Rudi Federspiel am Herzen. Umso ärgerlicher sei nach 22 Jahren das Aus für den Tanzsommer gewesen, sagt Federspiel. Allerdings wächst sein Ärger weiter. Denn es würden sich zahlreiche Fragen bei der Neuausrichtung des Tanzsommers ergeben. „Wenn die Macherinnen des Osterfestivals, Maria und Hannah Crepaz, 25.000 Euro für ein Ideenpapier bekommen haben, frage ich mich, ob es eine Ausschreibung dafür gegeben hat.“ Federspiel will außerdem von ÖVP-Kulturlandesrätin Beate Palfrader wissen, wie hoch die Förderungen des Landes für die „Crepaz-Familie“, also für die Galerie St. Barbara, das Osterfestival und 123tanz, gewesen seien. Die Anfrage wurde im letzten Landtag eingebracht.

Die Landesregierung möge den Landtagsbeschluss zum Heizkostenzuschuss ehebaldigst umsetzen, fordern SPÖ-Chefin Elisabeth Blanik und Liste-Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider. In der derzeit gültigen Richtlinie des Landes liegt die Netto-Einkommensgrenze für die Gewährung des Heizkostenzuschusses bei 870 Euro netto für alleinstehende Personen. Diese Grenze müsse auf 1000 Euro netto angehoben werden, fordert Blanik. Ein entsprechender Antrag, damit auch Mindestpensionisten mit erhöhter Ausgleichszulage den Zuschuss bekämen, sei im Oktober-Landtag angenommen worden, nun sei die Landesregierung am Zug. Die Richtsätze des Bundes lägen bereits bei 1000 Euro.

Von 2012 bis 2016 habe der Tiroler Gesundheitsfonds eine Million Euro für gezielte qualitätsfördernde Maßnahmen an den öffentlichen Krankenanstalten zur Verfügung gestellt, berichtet ÖVP-Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg. „Das betrifft vor allem die unmittelbare PatientInnenversorgung abseits von Geräteausstattung und Baumaßnahmen.“ Gefördert wurden 33 Projekte. So wurde laut Tilg etwa die Optimierung des stationären Entlassungsprozesses am Landeskrankenhaus Innsbruck-Universitätskliniken gefördert. Damit solle einem neuerlichen Spitalsaufenthalt schon bei der Entlassung vorgebeugt werden. (aheu)

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