Vatikanbank IOR auf Malta um 17 Mio. Euro geprellt

Vatikanstadt (APA) - Die Vatikanbank IOR ist wegen fehlerhafter Investitionen auf Malta um 17 Millionen Euro geprellt worden. Daher hat das ...

Vatikanstadt (APA) - Die Vatikanbank IOR ist wegen fehlerhafter Investitionen auf Malta um 17 Millionen Euro geprellt worden. Daher hat das Geldhaus vor den maltesischen Justizbehörden ein Zivilverfahren angestrengt, wie der Vatikan am Dienstag in einer Presseaussendung mitteilte.

Dieser Schritt bestätige den Einsatz des Vatikan für volle Transparenz bei den IOR-Finanzen. Der IOR sei fest entschlossen, vor den zuständigen Justizbehörden Unregelmäßigkeiten zu melden, um seine wirtschaftlichen Interessen und seinen Ruf auch außerhalb des Vatikan zu verteidigen, hieß es.

Die Vatikanbank IOR war in den vergangenen Jahren wegen des Verdachts der Geldwäsche wiederholt in die Schlagzeilen geraten. Papst Franziskus hatte im Sommer 2013 eine Kommission zur Überprüfung des Geldinstituts eingesetzt.

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