Beamte - Drängen auf baldiges Ergebnis vor 4. Gehaltsrunde

Wien (APA) - Vor Beginn der vierten Runde der Beamten-Gehaltsverhandlungen hat Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ) klargestellt, dass die mit...

Wien (APA) - Vor Beginn der vierten Runde der Beamten-Gehaltsverhandlungen hat Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ) klargestellt, dass die mit der Weiterführung der Amtsgeschäfte betraute Regierung einen Abschluss nicht der künftigen Koalition überlassen will. Sie verwies darauf, dass das Abkommen mit 1. Jänner in Kraft treten soll. Deshalb müsse man Bedacht nehmen, möglichst bald zu einem Abschluss zu kommen.

Auch der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) Norbert Schnedl drängte auf ein baldiges Ergebnis. Er verwies darauf, dass man nicht wisse, wie lange die Bildung der neuen Koalition noch in Anspruch nehmen werde. Das könne auch noch Monate dauern.

Schnedl erwartet jedenfalls für die heutige Runde, dass man in die konstruktive Phase kommt und Bewegung eintritt. Und er erwartet ein verhandlungsfähiges Angebot. Er verwies auf ein hervorragendes Wirtschaftswachstum und betonte, das die Kollegen ein deutliches Gehaltsplus erwarten. An den von den Metallern erzielten drei Prozent wollte er sich nicht unbedingt ein Beispiel nehmen, diese hätten andere Parameter. Ob die Gewerkschaft eine konkrete Forderung stellen würde, wenn kein Angebot der Regierung kommen sollte, werde man „dann entscheiden“. Ob die Regierung heute ein solches konkretes Angebot auf den Tisch legt, ließ Duzdar offen.

Die Staatssekretärin betonte aber, dass es den tausenden Mitarbeitern geschuldet sei, Fortschritte zu erzielen. Man habe bisher konstruktiv verhandelt und werde das auch weiter tun. Schnedl bekräftigte allerdings, dass die Gewerkschaft ihre Gremien einberufen und auch entsprechende Maßnahmen beschließen würde, wenn heute wieder nicht substanziell verhandelt werden sollte.

TT-ePaper gratis lesen und iPhone 11 Pro gewinnen

Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen

Jetzt mitmachen
TT ePaperTT ePaper

In den bisherigen drei Runden wurden nur die Inflation mit 1,87 Prozent und ein Wirtschaftswachstum von 2,8 Prozent außer Streit gestellt.


Kommentieren