Großbritannien glaubt an guten Brexit-Deal mit EU

London (APA/Reuters) - Großbritannien ist nach Einschätzung von Finanzminister Philip Hammond immer zuversichtlicher, einen guten Brexit-Dea...

London (APA/Reuters) - Großbritannien ist nach Einschätzung von Finanzminister Philip Hammond immer zuversichtlicher, einen guten Brexit-Deal mit der EU aushandeln zu können. Es könne durchaus ein Abkommen über die Details des britischen EU-Austritts geben, das für beide Seiten Sinn ergebe, sagte Hammond am Sonntag dem Fernsehsender ITV.

Die Scheidungsverhandlungen verlaufen bisher äußerst zäh. Umstritten ist vor allem die Schlussrechnung, die die Briten begleichen müssen. Gleichzeitig beharrt die EU auf Zusagen für EU-Bürger, die nach dem Brexit weiter im Königreich leben wollen. Ein anderer Knackpunkt ist der künftige Grenzstatus zwischen dem EU-Mitglied Irland und dem britischen Nordirland.

Hammond sagte, Großbritannien werde bezahlen, was es der Europäischen Union schulde, aber hart verhandeln über die Frage, was genau dazu gehöre. Er sei zudem optimistisch, die Hauptteile der künftigen Handelsbeziehungen zur EU bis März 2019 ausgehandelt zu haben. Dann will das Land die EU verlassen.

Der BBC sagte Hammond zudem, die Regierung in London werde rechtzeitig Vorschläge einreichen, um seine finanziellen Verpflichtungen der EU gegenüber gerecht zu werden. Brüssel will hier bis Anfang Dezember Fortschritte sehen.

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Die konservative Regierung, die ihre Mehrheit im Parlament verloren hat, stehe nun vor einem Wendepunkt, sagte der Minister. „Wir hatten ein schwieriges Jahr.“ Nun könne es aber in den Brexit-Verhandlungen vorangehen, die Inflation scheine nach dem starken Anstieg wieder zu fallen und es könne bei der Verschuldung Fortschritte geben.


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