Rekordjagd treibt Bitcoin Richtung 10.000 Dollar

Noch Anfang des Jahres lag der Bitcoin unter 1000 Dollar. Die Nachfrage steigt weiterhin, die Preisblase ist – wie von Experten vorhergesagt – bisher nicht geplatzt.

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Symbolbild.
© APA/dpa-Zentralbild/Jens Kalaene

Frankfurt – Die Rekordjagd bei der Digitalwährung Bitcoin hat sich am Montag stark beschleunigt. In der Früh stieg der Kurs in Richtung der Marke von 10.000 US-Dollar. Zeitweise stieg der Bitcoin je nach Handelsplattform über 9700 Dollar (umgerechnet 8167 Euro). Im Vergleich zum Freitag ist das ein Kursgewinne von fast 18 Prozent.

Zu Beginn des Jahres wurde der Bitcoin noch unter der Marke von 1000 Dollar gehandelt.

„Tsunami spekulativer Handelsaktivitäten“

Für die aktuelle Tempoverschärfung bei der Rekordjagd sehen Marktbeobachter keinen konkreten Grund. Obwohl es zuletzt immer wieder Warnungen vor einer gefährlichen Preisblase bei der Digitalwährung gegeben hatte, scheint der Bitcoin bei immer mehr Anlegern auf Interesse zu stoßen.

Der jüngste Preissprung ist nach Einschätzung des Experten Thomas Glucksmann von der Handelsplattform Gatecoin Ltd. in Hongkong nur die Fortsetzung einer längerfristigen Preisrally bei der Kryptowährung. Er sprach von einem „Tsunami spekulativer Handelsaktivitäten“.

Kryptowährung wegen Anonymität und Freiheit beliebt

Der Bitcoin ist der bekannteste Vertreter von Digitalwährungen, oder auch Kryptowährungen genannt. Anders als herkömmliche Währungen werden sie nicht von Zentralbanken und Regierungen kontrolliert. Befürworter schätzen die Freiheit und Anonymität, Kritiker warnen vor Missbrauch etwa zur Finanzierung krimineller Handlungen. Wegen extrem starken Kursschwankungen sehen Skeptiker Bitcoins nicht als Währung an, sondern sprechen von einem reinen Spekulationsobjekt (APA/dpa-AFX).

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