Warten aufs Christkind mit bunten Motiven

In mehreren Jahrzehnten wurde die Adventkalendersammlung von Erika Felkel immer größer. Die glitzernden Schätze sind nun im Museum zu sehen.

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Mehr als 200 Adventkalender sammelte Erika Felkel.
© Zwicknagl

Von Walter Zwicknagl

Jenbach –Die Adventkalender-Sammlung von Erika Felkel, die im Jenbacher Museum mit ihrem Gatten Walter immer wieder für Aufsehen erregende Ausstellungen sorgt, wuchs und wuchs in den vergangenen Jahrzehnten. „Wenn es sich vielfach auch um kitschige Motive handelt, macht es mir Spaß. Nicht nur einmal habe ich mich um Adventkalender auf Flohmärkten umgeschaut“, erzählt die Sammlerin. Mittlerweile handelt es sich um mehr als 200 Kalender, die wohl als Zählhilfe und Zeitmesser für Kinder vor Weihnachten gelten. Ihren Ursprung dürften die Adventkalender in protestantischen Ländern haben. 24 Bilder hängte man einst an die Wand, in katholischen Breiten wurden bis zum Heiligen Abend 24 Strohhalme in eine Krippe gelegt.

Und Erika Felkel machte sich jetzt die Mühe, im Jenbacher Museum markante Exemplare auszustellen. Zu sehen sind sie an den Adventsamstagen, wenn der Jenbacher Weihnachtsmarkt geöffnet ist. Selbst von einer Vertreterin eines deutschen Verlages, der in diesem Metier an vorderster Front ist, bekam die Jenbacherin Besuch.

Vom Rubbelkalender bis zum Regenwaldkalender neuesten Datums reicht die Palette. Kinder werden aber besonders von Krippenmotiven angesprochen. Auch die Märchenwelt hat da ihren Platz. Dabei glitzert und funkelt es beträchtlich. Selbst der Schwazer Künstler Carl Rieder ist in der langen Reihe der Kalendergestalter vertreten. „Nicht zu vergessen sind die Adventkerzen, die Tag für Tag kürzer werden“, lacht die Jenbacherin, während sie an einem Adventkalender mit Krippenfiguren ein Fensterchen öffnet und dann eine Weihnachtsuhr in eine Vitrine legt.

Zu sehen sind sie an den Adventsamstagen im Jenbacher Museum.
© Zwicknagl

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