„Kannibale von Rotenburg“ will früher aus dem Gefängnis

Der Deutsche hatte im Jahr 2001 eine Zufallsbekanntschaft getötet, zerlegt und Teile des Körpers verspeist.

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Im Jahr 2006 war der Kannibale von Rotenburg verurteilt worden. Er soll einen Internetbekannten auf dessen Wunsch hin ermordet und Teile des Körpers verspeist haben.
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Frankfurt am Main – Der als „Kannibale von Rotenburg“ bekannt gewordene Armin Meiwes will früher aus dem Gefängnis. Der Deutsche, der in Kassel eine lebenslange Haftstrafe verbüßt, habe einen Antrag auf vorzeitige Haftentlassung gestellt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main am Montag.

Meiwes wurde 2006 wegen Mordes und Störung der Totenruhe verurteilt. Er hatte 2001 einen Internet-Bekannten getötet, zerlegt und Teile des Körpers gegessen – der Fall und die anschließenden Verhandlungen hatten deutschlandweit großes Aufsehen erregt.

Über Meiwes Antrag werde die Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Kassel entscheiden, erklärte die Staatsanwaltschaft. Zunächst werde ein Sachverständigen-Gutachten zur Frage einer günstigen Sozialprognose eingeholt. Wann eine Entscheidung über eine vorzeitige Entlassung falle, sei noch nicht absehbar. (APA/dpa)


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