Europas Leitbörsen zu Mittag überwiegend höher

Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Leitbörsen haben sich am Montag im Mittagshandel überwiegend etwas höher präsentiert. Nach einem ...

  • Artikel
  • Diskussion

Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Leitbörsen haben sich am Montag im Mittagshandel überwiegend etwas höher präsentiert. Nach einem etwas schwächeren Start hellte sich die Stimmung an den meisten Märkten im Frühhandel etwas auf. Dennoch lasteten ein fester Euro sowie schwache Vorgaben aus Übersee auf dem Sentiment.

Der Euro-Stoxx-50 gewann gegen 12.05 Uhr 14,44 Einheiten oder 0,40 Prozent auf 3.595,67 Punkte. Der DAX in Frankfurt stieg um 39,79 Einheiten oder 0,30 Prozent auf 13.099,63 Punkte. Der FTSE-100 der Börse London zog um 26,44 Zähler oder 0,36 Prozent an und steht nun bei 7.436,08 Stellen.

Fundamentale Impulse blieben zum Wochenstart rar. Die anstehenden Daten zum US-Häusermarkt sowie zur US-Stimmung in der Region Dallas dürften sich kaum auf das Marktgeschehen auswirken. Dass sich die Stimmung der Verbraucher in Italien im November etwas eingetrübt hat, sorgte nicht für Aufmerksamkeit.

Auch die politische Situation in Deutschland steht weiter nur im Hintergrund. Nach den geplatzten Sondierungen über eine Jamaika-Koalition suchen die Parteien neue Wege. Inzwischen ist sogar wieder eine Große Koalition zwischen CDU/CSU und SPD Thema.

Auf Unternehmensseite waren Versorger gesucht. Im Euro-Stoxx-50 kletterten Iberdrola mit plus 1,38 Prozent an die Spitze. Daneben zogen Engie um 1,14 Prozent an und ENI legten 0,58 Prozent zu. Auch Enel-Papiere gewannen 0,56 Prozent, nachdem die Deutsche Bank ihr Kursziel für die Aktie von 5,00 auf 5,40 Euro angehoben und die Einstufung auf „Hold“ belassen hatte.

In Paris schossen die Papier von Euler Hermes um gute 20 Prozent nach oben. Die Allianz will sich den weltgrößten Kreditversicherer komplett einverleiben und bietet mehr als 1,8 Mrd. Euro. Bisher hat der Versicherer 63 Prozent an Euler Hermes gehalten. Allianz-Aktien bewegten sich im Mittagshandel mit plus 0,13 Prozent kaum vom Fleck.

Laut einem Bericht der „NZZ am Sonntag“ ist die Schweizer Bank UBS an Teilen der deutschen Commerzbank interessiert. Die Aktien legten im DAX 1,37 Prozent zu und eroberten damit den ersten Platz im DAX.

In Zürich erhöhten sich ABB um 0,04 Prozent. Der Industriekonzern will seine Expertise in Sachen Robotik weiter stärken und geht mit dem japanischen Industriekonzern Kawasaki Heavy Industries eine Partnerschaft ein. Ein überraschender Chefwechsel bei dem Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär ließ die Titel um klare viereinhalb Prozent absacken.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA200 2017-11-27/12:10


Kommentieren