31-Jährige in Wien erstochen - Ehemann in psychiatrischer Behandlung

Wien (APA) - Der nach dem gewaltsamen Tod seiner Frau als mutmaßlicher Täter gesuchte 40 Jahre alte Syrer war offenbar psychisch krank. In d...

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Wien (APA) - Der nach dem gewaltsamen Tod seiner Frau als mutmaßlicher Täter gesuchte 40 Jahre alte Syrer war offenbar psychisch krank. In diesem Jahr sind nach Angaben der Behörden zwei Wegweisungen gegen den vierfachen Vater ausgesprochen worden. Nach der ersten im März schaltete sich das Jugendamt ein.

Seiner Frau sei es mit Unterstützung von Behördenmitarbeitern gelungen, den Mann von der Notwendigkeit einer Behandlung zu überzeugen, sagte Jugendamtssprecherin Herta Staffa. Er sei ambulant in Therapie gewesen und habe Medikamente genommen. Nach einem weiteren Vorfall im Sommer, der das zweite Betretungsverbot zur Folge hatte, habe er versprochen, die Therapie fortzusetzen und dies sogar per Unterschrift bekräftigt, berichtete Staffa. Man habe ihm klargemacht, dass er andernfalls seine Kinder verlieren würde. Seine Frau hatte bereits die Scheidung eingereicht, den Antrag aber zurückgezogen.

„Die Frau war eine sehr starke Person. Sie hat ihren Mann als an sich sehr liebevollen Vater beschrieben“, sagte die Jugendamtssprecherin. Erst Ende Oktober habe sie berichtet, dass es ihm nun sehr gut gehe und das Familienleben ruhig und entspannt sei. „Was jetzt passiert ist und was die Hintergründe sind, das wissen wir nicht“, sagte Staffa.

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